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	<title>Clarissa van Amseln, Autor auf INSIGHTS / Fotogafie und Poesie und anderes</title>
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		<title>Hillbilly´s Mountain</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clarissa van Amseln]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2015 00:38:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[On The Road]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bad day, bad pictures? Schlecht gelaunt aufzuwachen zwingt einen zur Entscheidung: a) alle Pläne fallen lassen und sich später ärgern, alle Pläne fallen gelassen zu haben und damit einen kompletten Tag den Gulli hinunter gespült zu haben.b) murrend, ungeduldig und böse Blicke um sich werfend trotzdem zu tun, was man sich vorgenommen hat. Für Variante b) haben wir [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="pl-134"  class="panel-layout" ><div id="pg-134-0"  class="panel-grid panel-no-style" ><div id="pgc-134-0-0"  class="panel-grid-cell" ><div id="panel-134-0-0-0" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child" data-index="0" ><div
			
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	<h2>Bad day, bad pictures?</h2>
<div> </div>
<div>Schlecht gelaunt aufzuwachen zwingt einen zur Entscheidung:</div>
<div> </div>
<div>a) alle Pläne fallen lassen und sich später ärgern, alle Pläne fallen gelassen zu haben und damit einen kompletten Tag den Gulli hinunter gespült zu haben.</div>
<div>b) murrend, ungeduldig und böse Blicke um sich werfend trotzdem zu tun, was man sich vorgenommen hat.</div>
<div> </div>
<div>Für Variante b) haben wir einen Spezialisten im Haus, der zufällig auch der Spezialist für Nassplattenfotografie ist und sich für den heutigen Tag vorgenommen hatte mindestens 1 Landschaftsfoto in den sprichwörtlichen Kasten zu bringen. Als Assistentin bin ich an schlechte Launen gewöhnt (die von ihm und meine eigenen) und weiß daher damit umzugehen, d.h. sie zu ignorieren, Flüche, böse Blicke usw. nicht persönlich zu nehmen (weder seine, noch meine) und einfach davon auszugehen, dass die dunklen Psychowolken irgendwann wieder verschwinden.</div>
<div> </div>
<div>Es war ein wunderschöner Herbsttag mit Sonnenschein, milden Temperaturen und bunten Blättern (perfekt also für Schwarzweißphotographie), den sich Peter für seine schlechte Laune ausgesucht hatte und wir starteten trotzdem die Aktion “Landschaftsfoto” – was in Franken der besonderen Herausforderung gleichkommt irgendwo etwas zu finden, das das Attribut Landschaft überhaupt verdient. Ich persönlich fotografiere bevorzugt (digital) genau das, was die hiesige Landschaft besonders kennzeichnet – Ackerflächen, angeschnittene Ackerflächen, Ackerflächen zu verschiedenen Jahreszeiten und in verschiedenen Lichtstimmungen.</div>
<div>Peter wollte aber nicht ganz so reduzierte Bilder produzieren und so haben wir uns für einen Standort oberhalb Königsbergs entschieden, in der der Nähe des Schafhofes, am Rande der langgestreckten Wälder (die als Kind von mir die “ewigen Wälder” genannt wurden, als ich noch nicht wusste, wie wenig Ewigkeit gerade einem Wald zuteil wird) und mit Blick auf eine seltene Reihe hoher Pappelbäume, die dort einen Weg säumen.</div>
<div>Ja, vielleicht ist es gut, dieses Motiv zu wählen und diese markante Baumreihe mit einem so aufwändig hergestellten Bild zu ehren, denn die Pappeln sind schon recht alt, groß und mächtig – und deshalb prima Holzlieferanten, wie es hier jeder- und ausnahmslos <em>jeder</em> – Baum ist, den man in unserer Gemeinde finden kann. Baum = Holz, evtl. auch Hackschnitzelholz, aber auf jeden Fall ein Fall zum Fällen und es ist eigentlich schon ein Wunder, dass diese Pappel-Bäume noch stehen, da ihr Stammdurchschnitt die 30 cm längst überschritten hat, über dem hier alles kurz und klein gehackt wird, was sich baumartig zu entfalten droht. (Man lasse sich von den üppig aussehenden Wäldern nicht täuschen – üppig sind sie nur von der Ferne, betritt man sie, findet man sich in einem Forst aus zahnstocherdünnen Jungbäumen wieder, aus dem alles geraubt wurde, was verwertbar ist).</div>
<div> </div>
<div>Es ward also mit Mühe, Fantasie und genauer Ortskenntnis tatsächlich ein Stück Landschaft ausgemacht, das zu fotografieren es wert war und es folgten die üblichen Vorbereitungen.</div>
<div>Ehrlich gesagt, weiß ich nicht genau, was Peter alles vorbereitet, da ich mich aus dem Laborkram heraushalte – aber er hantiert meist eine Stunde herum, ehe es soweit ist und er daran geht, die nötigen Utensilien in die Laborkiste zu packen, plus alle weiteren nötigen Utensilien, was eine Liste von gefühlt 1999 verschiedenen, unabdinglichen, größeren und kleineren Dingen ergibt, welche alle und zwar <em>ausnahmslos</em> nötig sind um ein einziges, unscheinbares Bild auf Platte herzustellen. Wehe man vergisst etwas. Dann wird das nix mit dem Bild und man kann gleich wieder einpacken, nachdem man eine Stunde lang ausgepackt und aufgebaut hat, um schließlich zu merken, dass etwas fehlt (ist schon passiert – weil alles Schlechte, das passieren kann ja auch zuverlässig passiert, wohingegen alles Gute, das passieren könnte, leider niemals passiert – weshalb ich Gott für einen gewaltigen Schelm halte, der es faustiger hinter den Ohren hat als Goethes Faust persönlich!).</div>
<div> </div>
<div>Also, wenn Peter soweit ist, braucht er mich (ausgerechnet), um die schwere Kiste die Atelierstufen hinab zu bugsieren und ins Auto zu hieven, wo sie auf den Millimeter genau hineinpasst. Ich glaube, ich habe mir bei dieser Aktion diesmal einen Lendenwirbel ausgerenkt – aber für ein Landschaftsfoto opfert man doch gerne den einen oder anderen Wirbel - ohne heroischen Aufopferungswillen wird es nämlich auch nichts mit dieser Sorte Fotografie (was ein Indiz dafür sein könnte, warum es so wenige Nassplattenfotografen gibt).</div>
<div>Wenn das dann geschafft ist, Laborkiste, Fahrradanhänger und Kamera ins Auto gequetscht sind und wir uns dazu gequetscht haben (dies ist keine Anspielung auf unsere Figur, sondern auf den mickrigen Wagen), kann es losgehen. Die Tage ab Herbst und bis Frühjahr bieten für Spätaufsteher ein Zeitfenster, das so kurz erscheint, wie die Lichtausbeute eines Kometen – also heißt es schnell sein, die Sonne rast, jede Minute ist kostbar.</div>
<div> </div>
<div>Da Peter mit dem Aufbau des Labors bereits Routine hat, mische ich mich mit unprofessionellen Handgriffen nicht ein und nutze statt dessen die Gelegenheit, die Aktion und die umliegende Ausnahme-Landschaft digital-banal-fotografisch zu dokumentieren und den Hochlandrindern einen Besuch abzustatten, die in der Nähe (hinter Elektrozaun, aber sehr naturnah) bis zu ihrem gewaltsamen Tod friedlich grasen (muss man ja mal sagen dürfe, als Vegetarier).</div>
<div> </div>
<div>Allen Zweifeln zum Trotz macht das Motiv etwas her. Der Rest ist bekannt, der gleiche Ablauf wie immer: Platte beschichten, sensibilisieren, belichten – hoffen – und entwickeln. Dann das Ergebnis beäugen, beurteilen, besprechen, wieder beäugen und nach dreimaligem Wässern trocknen.</div>
<div>Ich finde das Bild super. Peter zweifelt. Ich finde es immer noch super. Peter prüft. Ich bin sicher, dass es super ist. Peter stimmt vorsichtig zu. <em>Ein super Bild!</em></div>
<div> </div>
<div>Weil Nr. 1 also gut geworden ist und die Sonne noch immer über dem Horizont steht (wenn auch schon bedrohlich tief) entscheiden wir uns für ein zweites Motiv – etwas gewagtes, etwas irrwitziges, etwas, das eigentlich unmöglich ist: die Hochlandrinder. Bewegliche Objekte also. Zu dem Zeitpunkt meiner Beobachtung bewegten sie sich nur mäßig, beinahe nur die Köpfe, indem sie Gras zuerst rupften und dann gemächlich kauten. Man könnte ja Glück haben und sie blieben so, dachte ich, dann könnte es klappen, dann hätten wir tatsächlich ein Foto von diesen urigen Viechern mit ihrem zotteligen Fell, den großen, glupschigen Augen und den riesigen feuchten Nasen mit denen sie Spaziergänger von der Ferne laut schnuppern auf den Besitz von Äpfeln hin prüfen.</div>
<div>Ich hatte keine Äpfel dabei, also bleiben die Tiere grasend stehen wo sie waren und wir postierten die Kamera. Während Peter im Labor zum Vorbereiten der Platte verwand, war es mein Part die Tiere im Visier zu behalten, die Kamera bei Bedarf nachzuführen und erneut scharf zu stellen, wenn der entscheidende Moment näher rückte. Als der Moment näher rückte, rückte jedoch auch etwas anders näher, die Tiere hatten sich in Bewegung gesetzt und trotteten langsam über die Wiese. Gnadenlos führte ich die Kamera nach, aber es half nichts, die Sekunden, in der Platte belichtet werden muss sind gezählte – also komme was wolle wurde die Platte aufgesetzt und der Objektivdeckel gelüftet – Tiere hin oder her, Bild ist Bild.</div>
<div>Was soll man sagen – ein bewegliches Objekt bewegt sich mitunter und so haben wir ein bewegtes Bild – und ich muss sagen – ich finde es super! Gerade, weil wir es so nicht gemacht hätten – die Tiere nicht hübsch mittig, sondern aus dem Bild laufend, der eine Rinderkopf abgeschnitten, der andere aus der Bewegung heraus in Unschärfe getaucht.</div>
<div>Spannend! Und so <em>konsequent authentisch</em> wie das wahre Leben eben ist – besonders das eines Fotografen der sich der Technik des 19. Jahrhunderts bedient. Selbst schuld – aber wer hat schon solche Ergebnisse? Mühsame der Technik, der Natur und dem launigen Moment abgetrotzte Aufnahmen eines unbedeutenden Augenblicks, der dadurch in die Zeitgeschichte eingeht und seine eigene, eigensinnige Bedeutung gewinnt – das ist Nassplattenfotografie.</div>
<div> </div>
<div>Was wird als Ernte der Anstrengungen (die schlechte Laune zu überwinden) nach Hause bringen durften, sind diesmal übrigens keine Ambrotypien (obwohl auf Glas) sondern Negative (was durch eine andere Handhabung im chemischen Prozess und eine längere Belichtung erreicht wird), denn Peter möchte davon Abzüge machen und dafür verschiedene historische Techniken zur Anwendung bringen.</div>
<div>Mehr darüber in unserem Blog, wenn es geklappt hat....</div>
<div> </div>
<div>Fazit: Bad day, good pictures! 😉</div>
</div>
</div></div></div><div id="pgc-134-0-1"  class="panel-grid-cell" ><div id="panel-134-0-1-0" class="so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child" data-index="1" ><div
			
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	<p> </p>
<p><figure id="attachment_141" aria-describedby="caption-attachment-141" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08417.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-141 size-full" src="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08417.jpg" alt="Aufbau" width="800" height="533" srcset="https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08417.jpg 800w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08417-300x200.jpg 300w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08417-700x466.jpg 700w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08417-410x273.jpg 410w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08417-100x67.jpg 100w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08417-275x183.jpg 275w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08417-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-141" class="wp-caption-text">Aufbau der Dunkelkammer</figcaption></figure><figure id="attachment_142" aria-describedby="caption-attachment-142" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08422.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-142 size-full" src="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08422.jpg" alt="DSC08422" width="800" height="533" srcset="https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08422.jpg 800w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08422-300x200.jpg 300w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08422-700x466.jpg 700w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08422-410x273.jpg 410w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08422-100x67.jpg 100w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08422-275x183.jpg 275w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08422-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 800px) 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Für ein Nassplatten-Negativ wird eine Glasplatte gebraucht und zuerst - wie immer - mit Collodium übergossen.</figcaption></figure><figure id="attachment_147" aria-describedby="caption-attachment-147" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08448.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-147 size-full" src="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08448.jpg" alt="DSC08448" width="800" height="1200" srcset="https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08448.jpg 800w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08448-200x300.jpg 200w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08448-683x1024.jpg 683w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08448-700x1050.jpg 700w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08448-410x615.jpg 410w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08448-100x150.jpg 100w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08448-275x413.jpg 275w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-147" class="wp-caption-text">Der Entwickler steht auch schon bereit, da er sofort gebraucht wird, wenn die belichtete Platte im Labor aus dem Plattenhalter geholt wird.</figcaption></figure><figure id="attachment_148" aria-describedby="caption-attachment-148" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08453.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-148 size-full" src="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08453.jpg" alt="DSC08453" width="800" height="533" srcset="https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08453.jpg 800w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08453-300x200.jpg 300w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08453-700x466.jpg 700w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08453-410x273.jpg 410w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08453-100x67.jpg 100w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08453-275x183.jpg 275w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08453-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-148" class="wp-caption-text">Der Plattenhalter mit der jetzt lichtempfindlichen Platte wird auf die Kamerarückseite aufgesetzt, die Trennwand hochgeschoben und der Objektivdeckel für die Belichtung gelüftet.</figcaption></figure><figure id="attachment_149" aria-describedby="caption-attachment-149" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08455.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-149 size-full" src="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08455.jpg" alt="DSC08455" width="800" height="1200" srcset="https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08455.jpg 800w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08455-200x300.jpg 200w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08455-683x1024.jpg 683w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08455-700x1050.jpg 700w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08455-410x615.jpg 410w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08455-100x150.jpg 100w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08455-275x413.jpg 275w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-149" class="wp-caption-text">Das Glasnegativ im Fixierbad.</figcaption></figure><figure id="attachment_150" aria-describedby="caption-attachment-150" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08456.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-150 size-full" src="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08456.jpg" alt="DSC08456" width="800" height="533" srcset="https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08456.jpg 800w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08456-300x200.jpg 300w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08456-700x466.jpg 700w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08456-410x273.jpg 410w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08456-100x67.jpg 100w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08456-275x183.jpg 275w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08456-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-150" class="wp-caption-text">Das Glasbild in der Wässerungsschale - die Landschaft ist eingefangen...</figcaption></figure><figure id="attachment_151" aria-describedby="caption-attachment-151" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08460.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-151 size-full" src="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08460.jpg" alt="DSC08460" width="800" height="533" srcset="https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08460.jpg 800w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08460-300x200.jpg 300w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08460-700x466.jpg 700w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08460-410x273.jpg 410w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08460-100x67.jpg 100w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08460-275x183.jpg 275w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08460-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-151" class="wp-caption-text">Gelegentlich liegt ein leichter Silberschleier über dem Bild, der noch im Wasserbad durch sanftes Reiben entfernt wird.</figcaption></figure><figure id="attachment_153" aria-describedby="caption-attachment-153" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08462.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-153 size-full" src="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08462.jpg" alt="DSC08462" width="800" height="533" srcset="https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08462.jpg 800w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08462-300x200.jpg 300w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08462-700x466.jpg 700w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08462-410x273.jpg 410w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08462-100x67.jpg 100w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08462-275x183.jpg 275w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08462-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-153" class="wp-caption-text">Das fertige Glas-Negativ wird nach dem 3. Wasserwechseln zum Trocknen herausgenommen.</figcaption></figure><figure id="attachment_152" aria-describedby="caption-attachment-152" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08461.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-152 size-full" src="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08461.jpg" alt="DSC08461" width="800" height="533" srcset="https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08461.jpg 800w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08461-300x200.jpg 300w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08461-700x466.jpg 700w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08461-410x273.jpg 410w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08461-100x67.jpg 100w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08461-275x183.jpg 275w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08461-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-152" class="wp-caption-text">Kontrolle des Bildes vor einem schwarzen Hintergrund. Perfekt! Für ein Glas-Negativ muss die Silberschicht dichter sein als für eine Ambrotypie.</figcaption></figure><figure id="attachment_154" aria-describedby="caption-attachment-154" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08466.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-154 size-full" src="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08466.jpg" alt="DSC08466" width="800" height="533" srcset="https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08466.jpg 800w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08466-300x200.jpg 300w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08466-700x466.jpg 700w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08466-410x273.jpg 410w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08466-100x67.jpg 100w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08466-275x183.jpg 275w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08466-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-154" class="wp-caption-text">Und hier nochmal - im Durchlicht vor dem wunderschönen blauen Himmel.</figcaption></figure><figure id="attachment_156" aria-describedby="caption-attachment-156" style="width: 1137px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/auf-der-hoeh.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-156 size-full" src="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/auf-der-hoeh.jpg" alt="auf-der-hoeh" width="1137" height="800" srcset="https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/auf-der-hoeh.jpg 1137w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/auf-der-hoeh-300x211.jpg 300w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/auf-der-hoeh-1024x720.jpg 1024w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/auf-der-hoeh-700x493.jpg 700w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/auf-der-hoeh-410x288.jpg 410w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/auf-der-hoeh-100x70.jpg 100w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/auf-der-hoeh-275x193.jpg 275w" sizes="auto, (max-width: 1137px) 100vw, 1137px" /></a><figcaption id="caption-attachment-156" class="wp-caption-text">Nach dem Einscannen lässt sich das Bild mittels Photoshop schonmal invertieren, so dass wir erahnen können, wie ein damit angefertigter Abzug aussehen könnte. Je nachdem mit welchem Verfahren ein Abzug vom Glasnegativ hergestellt wird, würden die Farben dann abweichen und Eigenheiten des Papiers könnten dem Bild eine weitere charakteristische Note verleihen. Wir sind gespannt darauf, dies auszuprobieren!</figcaption></figure><figure id="attachment_157" aria-describedby="caption-attachment-157" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/unscharfe-bisons.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-157 size-full" src="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/unscharfe-bisons.jpg" alt="unscharfe-bisons" width="800" height="1141" srcset="https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/unscharfe-bisons.jpg 800w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/unscharfe-bisons-210x300.jpg 210w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/unscharfe-bisons-718x1024.jpg 718w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/unscharfe-bisons-700x998.jpg 700w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/unscharfe-bisons-410x585.jpg 410w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/unscharfe-bisons-100x143.jpg 100w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/unscharfe-bisons-275x392.jpg 275w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-157" class="wp-caption-text">Das zweite Glas-Negativ für heute - dann ist die Sonne weg und wir müssen einpacken.</figcaption></figure><figure id="attachment_155" aria-describedby="caption-attachment-155" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08546.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-155 size-full" src="http://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08546.jpg" alt="DSC08546" width="800" height="533" srcset="https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08546.jpg 800w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08546-300x200.jpg 300w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08546-700x466.jpg 700w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08546-410x273.jpg 410w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08546-100x67.jpg 100w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08546-275x183.jpg 275w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/DSC08546-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-155" class="wp-caption-text">Eine Stunde für den Aufbau, zwei Stunden für zwei Bilder, eine weitere Stunde für das Reinigen der Utensilien und das Einpacken. Man wird bescheiden, was die Masse der Produktion betrifft und ist glücklich, wenn alles geklappt hat und man tatsächlich zwei Bilder mit nach Hause nehmen kann.</figcaption></figure></p>
</div>
</div></div></div></div></div><p>Der Beitrag <a href="https://q-nst.de/blog/hillbilly-mountain/">Hillbilly´s Mountain</a> erschien zuerst auf <a href="https://q-nst.de/blog">INSIGHTS / Fotogafie und Poesie und anderes</a>.</p>
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		<title>The Beginning</title>
		<link>https://q-nst.de/blog/the-beginning/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Clarissa van Amseln]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2015 02:49:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Löcher in der Schicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich sage nur &#8222;Vorführeffekt&#8220;! &#160; &#160; WIE LANGE  haben wir (d.h. hauptsächlich Peter) geforscht, gegrübelt, Rezepte gesammelt, Zutaten bestellt, Material vorbereitet und GEÜBT (mit schließlich passablen Ergebnissen) &#8211; und dann: Vorführeffekt! Musste ja so kommen! Dabei waren wir ja gewarnt von den Schriften der ganz hart gesottenen Grundlagenforscher und unerschrockenen Wegbereiter und zumindest schon theoretisch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://q-nst.de/blog/the-beginning/">The Beginning</a> erschien zuerst auf <a href="https://q-nst.de/blog">INSIGHTS / Fotogafie und Poesie und anderes</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ich sage nur &#8222;Vorführeffekt&#8220;!</h2>
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<figure id="attachment_26" aria-describedby="caption-attachment-26" style="width: 900px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/judge.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26 size-full" src="https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/judge.jpg" alt="judge" width="900" height="682" srcset="https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/judge.jpg 900w, https://q-nst.de/blog/wp-content/uploads/2015/10/judge-300x227.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a><figcaption id="caption-attachment-26" class="wp-caption-text"><em>Zum Entsetzen unser Obermieter nutzen wir den Hinterhof gelegentlich für eine Fotosession. Ich weiß nicht, wie prüde man sein muss, um diese Nachinszenierung der Wandervogelbewegung durch eine Studentengruppe anstößig zu finden? Dabei sind sie soo schnuckelig! Man beachte das Baby auf dem Arm des jungen Frau links im Bild. Es bewegt sich &#8211; wie Babys das so tun &#8211; auch im Moment der Belichtung und ist folglich als völlig verwackelter Schemen zu sehen &#8211; nur sein linkes Beinchen hielt es still und dieses bleibt damit der Nachwelt als Beweis seiner Existenz bis in alle Ewigkeiten erhalten&#8230;</em></figcaption></figure>
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<p>WIE LANGE  haben wir (d.h. hauptsächlich Peter) geforscht, gegrübelt, Rezepte gesammelt, Zutaten bestellt, Material vorbereitet und GEÜBT (mit schließlich passablen Ergebnissen) &#8211; und dann: <strong>Vorführeffekt!</strong></p>
<p>Musste ja so kommen! Dabei waren wir ja gewarnt von den Schriften der ganz hart gesottenen Grundlagenforscher und unerschrockenen Wegbereiter und zumindest schon theoretisch im Vorfeld aufgeklärt über die vielen Fehlerquellen und Stolpersteine, über die auch die Altvorderen schon reihenweise mit mindestens psychischen Blessuren rübergekrochen sind, auf dem steinigen Weg zum nein! nicht perfekten! sondern wenigstens <em>gelungenen</em> Bild.</p>
<p>Nicht umsonst heißt es, es ist wahrscheinlicher <em>kein</em> Bild hinzukriegen, als überhaupt eines. Aber wir haben geglaubt, wir hätten die Sache schon im Griff &#8211; schließlich hatten wir alles haarklein ausgetüftelt und waren auch brav immer ganz nah am Originalprozess geblieben, hatten auch bereits ein paar passable Ergebnisse erzielt &#8211; und dann &#8211; an unserem allerersten Tintype-Sunday &#8211; am Weihnachtsmarktsonntag und unserem Tag der offenen Tür &#8211; als wir mit stolzgeschwellter Brust Besuchern und Freunden unser Können vor Augen führen wollten, da schlug er zu der VOHRFÜHREFFEKT!</p>
<p>Der erste Versuch eine Ambrotypie einer hinreißend schönen Kundin anzufertigen gelang&#8230; bis auf ein großes Loch im Bild <em>mitten auf ihrem Hals&#8230;</em><br />
Wenn man die gutwillige Interpretation eines Wurmlochs in eine andere Dimension beiseite lässt, ist das nicht schön &#8211; nein schön ist das nicht. Keine Frage, der Versuch musste wiederholt werden. Komischerweise wollten die Dimensionslöcher mitnichten verschwinden, sondern vermehrten sich auf der zweiten Platte noch &#8211; trotz gewissenhaftester Reinigung der Glasplatte (mit in reinem Alkohol gelöster Schlämmkreide, allerbestes Rezept zur entfettenden super effektiven Reinigung) , trotz allerperfektester Beschichtung mit der Kollodium/Äther-Mischung und adleraugenscharfer Zwischenkontrolle nach dem Silbernitratbad.<br />
WIEDER Löcher &#8211; <strong>Löcher!</strong></p>
<p>Woher, warum?<br />
Es folgten Fachsimpeleien mit einem zufällig anwesenden Restaurator (Materialfachmann für alles diesseits der Stratosphäre) und einem Maschinenbauingenieur (plus Schreinererfahrung) und einem Mediziner (Äthergeprüft), man erwog Verunreinigung der Glases mit festtlöseresistentem Kontaminierungsmaterial&#8230; beispielsweise Spuren von Silikon, die, wer weiß wie, auf dem neu erstandene Glas vorhanden sein könnten, unsichtbar, aber tückisch. Oder waren es einfach die grenzwertigen  Temperaturunterschiede zwischen außen (wir beschichten die Platten an der freien Luft, um unseren Kunden eine unfreiwillige Dröhnung Äther zu ersparen), die zu einer störenden Ansammlung von Kondenswasser auf der Platte führten?<br />
NEU gekautes Glas! Könnte es wirklich sein, dass die neu gekauften Gläser aus dem Baumarkt sich anders verhielten, als die selben gekauften Gläser aus einem <em>anderen</em> Baumarkt und die sich wieder anders, als das alte gebrauchte Glas aus recycelten Ramen, das wir bisher (selbst zugeschnitten) höchst erfolgreich verwendet hatten?<br />
Das Debakel am Weihnachtsmarktsonntag sollte aber noch nicht der Höhepunkt der Pannenserie sein, sondern nur die Vorhölle. Die Folter ließ sich noch steigern in dem sich (bei den anschließenden  Versuchen im stillen Kämmerlein) die Bilder schon im Fixierbad von der Glasoberfläche lösten, um sich schwimmend gänzlich von hinnen zu machen.<br />
<strong>Da hatten wir ihn nun, den maximalen Supergau der Nassplattenfotografie, den Nullpunkt unserer Hoffnungen und die gerechte Strafe für unseren verfrühten das-kriegen-wir-schon-hin-Habitus.</strong></p>
<p>Hochmut kommt vor dem Fall, aber Liegenbleiben kommt erst in Frage, wenn 50 cm Erde mit Grasbewuchs über uns das Wiederaufstehen erschweren&#8230;<br />
Also hieß es, den Schock verdauen (was am besten mit einem verdauungsfördernden Kännchen Grüntee und einer beruhigenden heißen Schokolade in unserem Lieblingscafe funktioniert).</p>
<p>Noch im Abklingbecken unserer heiß geglühten Nerven folgten erneute Recherchen in Blogs und Foren und die Kapitulation vor einem Problem, das sich, so mussten wir feststellen, nur durch noch mehr arbeitsintensive Vorbereitungen und Zwischenschritte  beseitigen ließ. Aber immerhin schien es überhaupt eine Lösung für das  Problem zu geben. Abhilfe schuf ein altbewährtes Rezept aus den Anfangstagen der Fotografie, in dem man mit dem Problem von davon schwimmenden Bilderschichten offenbar durchaus vertraut war. Wir erfuhren, dass die Altvorderen ihre Glasplatten noch vor der eigentlichen Vorbereitung bereits mit Wechselbädern in Salzsäure und noch Schlimmeren malträtierten (wozu wir uns nicht wirklich durchringen können) aber der <em>hilfreiche Trick</em> besteht aus einer hauchdünnen Eiweißschicht, die noch vor der Beschichtung mit Kollodium auf die gereinigte Platte aufgetragen wird.  Also noch ein weiteres Prozedere zwischen den Prozeduren mehr: ein Eiklar steif schlagen, mit Wasser verdünnen, den Schaum entfernen und den Rest mehrfach sorgsam mit Kaffeefiltern filtern, mit etwas Salmiakgeist versehen und im Kühlschrank runterkühlen.</p>
<p>Was soll ich sagen? ES HAT FUNKTIONIERT&#8230;</p>
<p>Die Welt kann sich wieder in gewohnter Ruhe drehen&#8230; und wir schaffen es nun Fotos ohne Wurmlöcher zu machen, dafür zuweilen mit ganz viel Sexappeal!</p>
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